Bio-Woche

Regionale Bio-Produkte aus Mittelbaden: Das bietet die Bio-Woche

Vom 19. bis zum 25. September findet erstmals die Bio-Woche der Bio-Musterregion Mittelbaden+ statt. Bei mehr als 20 Veranstaltungen präsentieren sich Bio-Betriebe aus dem Landkreis 
Rastatt, dem Ortenaukreis und dem Stadtkreis Baden-Baden. Die Angebote richten sich an alle Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Bio-Betriebe bieten frische, biologisch angebaute Lebensmittel direkt aus der Bio-Musterregion. Es gibt Käse- und Ölverkostungen sowie Weinproben oder Kochkurse. Bei Führungen erklären Bio-Landwirt/innen außerdem, was biologische Lebensmittel so besonders macht. Für Kinder gibt es eine spannende Brotback-Aktion. Für Landwirt/innen, die sich überlegen, auf Ökolandbau umzustellen, gibt es betriebsspezifische Stammtische zum Acker- und Gemüsebau oder zur Milchviehhaltung. „Die Bio-Musterregion Mittelbaden+ und der Naturpark setzen sich zum Ziel, die Vermarktung regionaler Produkte zu fördern und somit die Landwirtschaft zu stärken und die Wertschöpfung in der Region zu halten“, sagt der Vorsitzende des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und Landrat des Landkreises Rastatt, Dr. Christian Dusch. „Mit der Bio-Musterregion setzen wir hier in Mittelbaden einen wichtigen Akzent auf den ökologischen Landbau und tragen damit zum Klimaschutz bei."

Wertschätzung und Wertschöpfung
Das Regionalmanagement der Bio-Musterregion Mittelbaden+ ist beim Naturpark angesiedelt. Ansprechpartnerin ist Mona Jogerst. „Die Bio-Woche bietet Verbraucher/innen die Gelegenheit, Landwirt/innen in der Region ihre Betriebe und vielfältigen Produkte sowie den ökologischen Landbau kennenzulernen und sie für den Wert der biologisch erzeugten Lebensmittel vor der Haustüre zu sensibilisieren“, sagt Regionalmanagerin Jogerst. „Ziel ist, dass die Menschen nach der Bio-Woche die Bio-Musterregion Mittelbaden+ kennen.“ Die Entstehung der Bio-Musterregion Mittelbaden+ geht auf den heutigen Verein Bioregion Mittelbaden+ 2021 zurück. Vorsitzende ist Helga Decker. Die Aufgabe des Vereins sieht sie darin, die Landwirtschaft klimafit zu machen. „Wir wollen die Landwirtschaft so umbauen, dass nur noch biologische und gesundheitsfördernde Lebensmittel produziert und vermarktet werden“, sagt Decker. „Die Nachfrage bei den Verbraucher/innen nach Bio-Lebensmitteln steigt stetig.“

Neben dem Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden ist auch der Ortenaukreis bei der Bio-Woche dabei. „Die Bio-Landwirte bereichern unsere Region“, sagt Jörg Krüger, Stellvertretender Amtsleiter des Amts für Landwirtschaft Ortenaukreis. „Die Bio-Landwirtschaft in der Region zu unterstützen und auszuweiten, ist für uns eine Pflichtaufgabe. Das Potential ist da.“

Mit Blick auf die Preissteigerungen konventioneller Lebensmittel durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine betont Hans Bartelme, Landesvorsitzender bei Naturland Baden-Württemberg und Vorstand bei der AÖL (Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau): „Bio-Lebensmittel sind krisensicherer als die Erzeugnisse konventioneller Landwirtschaft.“

Landwirtschaftsminister kommt zur Auftaktveranstaltung
Zur Zukunft der Landwirtschaft in Mittelbaden diskutiert der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Peter Hauk, bei der Auftaktveranstaltung der Bio-Woche am 19. September in Bühlertal mit dem Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Karl-Heinz Dunker, Hans Bartelme (Vorstand AÖL und Landesvorsitzender Naturland Baden-Württemberg e. V.), Stefan Schrempp (BLHV Bezirksgeschäftsführer 
Achern), Paula Roser (Käserin in der Bio-Hofkäserei Roser in Freiamt) und Ruth Dettweiler (Demeter-Gartenbau-Beraterin in Baden-Württemberg).
Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum aus Landwirtschaft und Politik. Sie findet im Haus des Gastes in Bühlertal statt. 

Übersicht zu Veranstaltungen und Anmeldung
Einen Überblick zu allen Veranstaltungen der Bio-Woche gibt es auf der Internetseite des Naturparks unter www.naturparkschwarzwald.de/bio-woche. Dort steht auch der Flyer zur Bio-Woche zum kostenlosen Download bereit. Die Plätze bei den Veranstaltungen sind in der Regel begrenzt. Das Anmeldeformular befindet sich ebenfalls online bei den Informationen zur jeweiligen Veranstaltung.

 

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