Das Ziel europaweit und im Besonderen in Baden-Württemberg die biologische Anbaufläche zu steigern, um damit den Erhalt der Artenvielfalt fördern und aktiv das Klima zu schützen, braucht es viel Forschung und Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Hier spielen nicht nur Züchtung und Erfahrungswerte im Anbau eine Rolle, sondern genauso braucht es auch innovative Ideen und Tatkraft der Erzeugerbetriebe, Küchen und Weiterverarbeiter. Die Bio-Musterregion Heilbronner Land unterstützt dabei Projekte und Veranstaltungen umzusetzen, Ideen auf den Weg zu bringen und Ergebnisse und Erkenntnisse zu kommunizieren. Einige Beispiele: Gemeinsam mit der LVWO in Weinsberg haben wir im Rahmen eines Erzeugerstammtisches Fachvorträge zu Klimaprognosen und damit einhergehende Rebsortenstrategien organisiert, auf einer weiteren Veranstaltungen wurden Referenten vom Forschungsprojekt Vitifit und dem WBI in Freiburg eingeladen neueste Forschungsergebnisse zum Thema Peronospora darzustellen. Die LTZ Augustenberg hat gemeinsam mit Biolandhof Winkler, Demonstrationsbetrieb für Kulturartenvielfalt, aus dem Landkreis Heilbronn den Versuch gestartet Chiasamen anzubauen. Gemeinsam mit der DHBW Heilbronn wurde an Weiterverarbeitungsmöglichkeiten von Tofu für die Außerhaus Verpflegung (AHV) experimentiert. An einem digitalen Rezepte-Tool für die AHV haben wir gemeinsam mit dem Steinbeiß-Institut gearbeitet. Mit der Hochschule HN Fachrichtung Tourismus untersuchen wir gerade unter anderem warum Bio sich in der Gastronomie so schwertut und mit der DHBW Heilbronn durften wir spannende Experimente zur Weiterverarbeitung von TOFU begleiten.
Wissenschaft und Forschung