Öffentlichkeitsarbeit und BIldung

Fotoaktion im Enzkreis, Pforzheim und Landkreis Böblingen startet

Fotografieren für die Forschung: Das Team vom Forschungsprojekt Öko-Valuation und die Bio-Musterregion Enzkreis suchen ab sofort „Zukunftsbilder der Landwirtschaft 2030“. Alle aus dem Enzkreis, Pforzheim und dem Landkreis Böblingen sind aufgerufen, ihre Vision von der künftigen Landwirtschaft mit dem Handy oder der Kamera einzufangen. Die Fotos können Hightech im Stall oder auf dem Acker, bunte Wiesen, freilaufende Hühner und vieles mehr darstellen. Sie sollen zeigen, wie die Menschen in Zukunft von und mit der Landwirtschaft leben sollen, wie es den Tieren im Stall gehen kann oder wie wir uns künftig ernähren möchten. Anders als bei klassischen Fotowettbewerben geht es bei dieser Aktion weniger um das perfekte Bild, sondern um die persönliche Perspektive der Fotografierenden. „Wir sind sehr gespannt auf die Einsendungen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie auf die Interpretationen der Forschungsgruppe“, meint Dezernent Dr. Daniel Sailer des Landratsamtes Enzkreis.

Die Fotoaktion läuft vom 1. Mai bis zum 31. August. Mitmachen können alle. Eine Person kann maximal drei Fotos einsenden. Unter den Teilnehmenden verlosen die Initiatorinnen jeden Monat attraktive Preise im Wert von 60 Euro wie Bio-Genusskisten oder Einkaufsgutscheine. 
Mit dem Fotoaufruf möchten Wissenschaftlerinnen der Universitäten Hohenheim und Tübingen herausfinden, welche Art der Landwirtschaft und Ernährung sich die Menschen in ihrer Region wünschen. Besonders aussagekräftige Bilder sollen im Herbst einer Ausstellung in Pforzheim gezeigt werden. Mehr Informationen zur Aktion und dem Einsenden der Fotos unter www.oekovaluation.de/fotoaktion.

Ansprechpartnerin für die Presse im Projekt Öko-Valuation: Jutta Schneider-Rapp,
Tel.: 0711-2551 99 98, 
E-Mail: schneider-rapp@oekonsult-stuttgart.de

Hintergrund: Das Forschungsprojekt Öko-Valuation ermittelt mit innovativen Methoden, ob und wie Werte und Normen die Ökologisierung der Landwirtschaft fördern können. Das Fachgebiet Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft der Universität Hohenheim koordiniert das Projekt. Partnerinstitutionen sind das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Uni Tübingen, die Stuttgarter Agentur Ökonsult sowie die Bio-Musterregion Enzkreis. 

 

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