Regionale Wertschöpfungsketten

Regionale Bio-Lebensmittel brauchen nicht nur landwirtschaftliche Erzeugung und Absatzmöglichkeiten, sondern auch passende Strukturen für Verarbeitung, Lagerung und Logistik. Daher unterstützen wir im Projekt den Auf- und Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten, insbesondere mit dem Fokus auf die Außer-Haus-Verpflegung.

Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Erzeugergemeinschaften und Verarbeitungsunternehmen sollen regionale Wertschöpfungsketten aufgebaut und weiterentwickelt werden. Verknüpft mit unserem Fokusprojekt „Ausbau der bio-regionalen Außer-Haus-Verpflegung“ sind auch hier (Groß-)Küchen die Zielgruppe. (Groß-)Küchen bieten ein großes Potenzial, regionale Bio-Lebensmittel regelmäßig abzunehmen und damit neue Absatzmöglichkeiten für die ökologische Landwirtschaft zu schaffen. Gleichzeitig profitieren die Küchen von kurzen Wegen, frischen und saisonalen Produkten sowie verlässlichen Partnerschaften in der Region.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Welche Verarbeitungsstrukturen braucht die Region? Wie können vorhandene Kapazitäten besser genutzt und neue Kooperationen geschaffen werden? Wie lassen sich regionale Bio-Rohstoffe zu Produkten verarbeiten, die den Anforderungen der Außer-Haus-Verpflegung entsprechen? Und wie kommen diese Produkte zuverlässig vom Erzeuger, über den Verarbeiter bis in die Küche?

Die Bio-Musterregion bringt die Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammen, macht bestehende Strukturen sichtbar und unterstützt bei der Entwicklung neuer Kooperationen. So sollen Wertschöpfung und Verarbeitung stärker in der Region bleiben und langfristig tragfähige Strukturen für regionale Bio-Produkte entstehen.

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