Abschluss Bio gemeinsam genießen

Drei Einrichtungen aus der Bio-Musterregion Freiburg haben das landesweite Projekt „Bio gemeinsam genießen“ erfolgreich abgeschlossen und wurden für ihren gesteigerten Einsatz regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet.

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Mit viel Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen haben drei Einrichtungen aus der Bio-Musterregion Freiburg erfolgreich am landesweiten Projekt „Bio gemeinsam genießen“ teilgenommen. Das vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) durchgeführte Projekt in Kooperation mit den Bio-Musterregionen verfolgte das Ziel, den Einsatz regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität außer Haus angebotener Speisen zu verbessern.

Beteiligt waren Magna Catering in Freiburg, das Geistliche Zentrum St. Peter sowie die Jugendhilfeeinrichtung Mariahof in Hüfingen.
Sie gehören zu insgesamt 16 teilnehmenden Einrichtungen aus acht Bio-Musterregionen Baden-Württembergs – und repräsentieren mit ihrem Engagement den erfolgreichen Beitrag der Region Freiburg zu diesem landesweiten Vorhaben.

Nachhaltigkeit mit Geschmack und Begeisterung

Wie gut Bio und Regionalität in der Praxis funktionieren können, zeigen die drei Einrichtungen eindrücklich:
Bei Magna Catering wurde insbesondere die Beschaffung regionaler und Bio-Produkte zur zentralen Aufgabe. Geschäftsführer Alex Staude erzählt: „Die größte Herausforderung ist die bio-regionale Beschaffung. Aber wir haben begonnen und möchten auch weiterhin dranbleiben.“ Durch neue Lieferantenkontakte und eine angepasste Menüplanung konnte der Anteil der Bio-Zutaten spürbar erhöht werden – ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit in der Großküche.

Im Geistlichen Zentrum St. Peter spielt die Verbindung von Genuss und Achtsamkeit eine zentrale Rolle. Küchenleiterin Annemarie Raufer berichtet erfreut: „Auch bei den Tischgästen kommt das bio-regionalere Angebot gut an. Viele schätzen, dass wir bewusst auf Herkunft und Qualität achten.“ Diese positive Resonanz stärkt das Team darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

Auch in der Jugendhilfeeinrichtung Mariahof wurde das Projekt mit großem Engagement umgesetzt. „Wir hatten das Ziel, ein gesünderes Angebot zu schaffen – und das ist uns gelungen,“ sagt Küchen- und Hauswirtschaftsleiterin Elke Murer. Durch das Projekt konnten außerdem viele neue Kontakte in der Region geknüpft und bestehende Partnerschaften gestärkt werden.

Ein starkes Signal aus der Region

Die drei Einrichtungen wurden im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung am 24. Februar 2026 im Futurum Stuttgart gemeinsam mit den weiteren 13 teilnehmenden Betrieben aus ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL überreichte persönlich die Urkunden und würdigte das Engagement der Teilnehmenden für mehr Nachhaltigkeit und Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung.
Neben den Urkunden erhielten viele Einrichtungen auch ihre Bio- und DGE-Zertifizierungen – sichtbare Zeichen dafür, dass sich intensiver Einsatz für nachhaltige Qualität lohnt.

Durch Workshops, Coachings und individuelle Beratungen konnten die Einrichtungen wertvolle Schritte in Richtung transparenter Beschaffung, effizienter Speiseplanung und Abfallreduzierung gehen. Das neue Wissen und der regionale Austausch tragen langfristig dazu bei, Strukturen für mehr Bio in der Großküche zu festigen.

Vorbilder für mehr Bio-Genuss in Baden-Württemberg

Mit ihren Erfolgen zeigen die drei Betriebe aus der Bio-Musterregion Freiburg, dass nachhaltiger Genuss und wirtschaftliche Machbarkeit kein Widerspruch sind. Sie beweisen, dass regionale Wertschöpfung, Gesundheit und Geschmack harmonisch zusammenfinden können – und setzen so starke Impulse für die Zukunft der Gemeinschaftsverpflegung in Baden-Württemberg.