Am 19. und 20. September 2026 laden wir Sie herzlich ein, die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft rund um Emmendingen, Denzlingen und Gundelfingen hautnah zu erleben. Ob mit dem Rad, bei einer Wanderung oder bequem mit dem ÖPNV – erkunden Sie die Betriebe unserer Region, blicken Sie hinter die Kulissen der Lebensmittelproduktion und kommen Sie direkt mit den Erzeugern und Erzeugerinnen ins Gespräch.
An beiden Tagen erwartet Sie auf den teilnehmenden Höfen ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein sowie leckere Verpflegung mit regionalen Köstlichkeiten. Der Eintritt ist frei. Das Programm wird in Kürze hier veröffentlicht.
Teilnehmende Betriebe am Samstag, 19. September 2026:
Hochburg 7, 72312 Emmendingen
Direkt unterhalb der geschichtsträchtigen Ruine liegt das Hofgut Domäne Hochburg, ein nach Demeter-Richtlinien biologisch-dynamisch bewirtschafteter Staatsbetrieb mit vielfältiger Tierhaltung sowie Getreide- und Streuobstanbau. Gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg (LBZ) und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) bilden sie das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau Baden-Württemberg (KÖLBW) - ein zentraler Ort für Praxis, Forschung und Wissenstransfer.
Das Gelände vereint zudem Bildung und Landwirtschaft auf besondere Weise: Neben der Schule für Landwirtschaft sind hier auch der Schulbauernhof Hochburg sowie die Allmend-Schule Wasser. Das Weingut & Weinhaus Dreher und der Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg prägen den Standort mit regionaler Weinkultur und lebendiger Geschichte.
Steinackerstr. 16, 79194 Gundelfingen
Die Saatgut- und Blumengärtnerei Kornzept in Gundelfingen ist ein ökologisch wirtschaftender Bioland-Betrieb, der sich auf die Züchtung, Erhaltung und Vermehrung von über 300 samenfesten Gemüse-, Kräuter- und Nutzpflanzensorten spezialisiert hat. Auf den Feldern wird ein wichtiger Beitrag zur biologischen Vielfalt geleistet, indem kulturoffene Sorten ohne Gentechnik entwickelt werden, die sowohl für Erwerbsgärtnereien als auch für die Selbstversorgung im eigenen Garten geeignet sind. Neben der Saatgutarbeit bereichern bunte Schnittblumenfelder das Areal, die gemeinsam mit Bildungsangeboten dazu einladen, die Bedeutung regionaler Kulturpflanzen und nachhaltiger Landwirtschaft hautnah zu entdecken.
Teilnehmende Betriebe am Sonntag, 20. September 2026:
Südhof 1, 79211 Denzlingen
Die Südhof GbR Höfflin und Magens ist ein zertifizierter Bioland-Betrieb, der sich mit Leidenschaft dem Anbau von Bio-Obst in seiner gesamten regionalen Vielfalt verschrieben hat. Das Sortiment reicht von klassischen Äpfeln und Birnen bis hin zu Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen und Reineclauden. Ein besonderes Merkmal des Betriebs ist die ökologische Synergie: Seit 2017 hält der Südhof in Kooperation mit der Familie Metzler Hühner in einem Hühnermobil, die direkt unter den schützenden Kronen der Obstbäume leben.
Krummatten, 79312 Emmendingen
Der ökologisch wirtschaftende Betrieb verzichtet auf einer Gesamtfläche von 7,5 Hektar vollständig auf chemisch-synthetische Hilfsmittel und Gentechnik, wobei die Bodenfruchtbarkeit durch weite Fruchtfolgen, Nützlingseinsatz und Kräuterextrakte gezielt gefördert wird. Unter Glas und im Freiland kultiviert die Gärtnerei Witt eine beeindruckende Vielfalt, die von klassischen Salaten und Kohlgemüse bis hin zu Kräutern, Schnittblumen und Freilandspezialitäten wie Artischocken oder Melonen reicht. Jährlich kontrollierte Bio-Standards und ein energiesparender Anbau gewährleisten dabei ransparenz und Nachhaltigkeit für die regionale Produktion auf sandigem Lehmboden.
Das Wochenende der offenen Bauernhöfe ist ein gemeinsames Projekt der Forschungsgesellschaft „Die Agronauten“, des Umweltschutzamts der Stadt Freiburg und der Bio-Musterregion Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Kreisverband Freiburg - Emmendingen - Breisgau-Hochschwarzwald. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zudem im Rahmen der landesweiten Aktion „Gläserne Produktion“ statt.