Überregionales Projekt in Bio-Musterregionen
Bio gemeinsam genießen – Regionales Bio in Kantine, Mensa & Co.
Gemeinsam bewusst genießen!
Neue Impulse setzte das Projekt "Bio gemeinsam genießen". Die Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg gingen in dem Projekt als Leuchttürme für mehr Bio-Verpflegung im Land voran. Ziel war, die Essensqualität „Außer-Haus“ zu verbessern und gleichzeitig die Nachfrage nach mehr regionalen Bio-Lebensmitteln zu steigern. Das nutzt der heimischen Lebensmittelwirtschaft und der Umwelt. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz förderte dafür in ausgewählten Bio-Musterregionen verschiedene Einrichtungen, Betriebe und Caterer der Gemeinschaftsverpflegung auf dem Weg hin zu mehr nachhaltigem Genuss.
Ziel des Projektes war es, gesundheitsfördernde, nachhaltige und genussvolle Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung zu stärken. Dazu stand die Steigerung des regionalen Bio-Anteils in den teilnehmenden Einrichtungen, Betrieben und Cateringunternehmen auf mindestens 30 Prozent und regionaler Lebensmittel im Fokus. Das fördert die Nachfrage nach mehr Bio-Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung.
Sichtbar erfolgreich!
Wichtige Meilensteine bildeten die Bio-Zertifizierung und die Zertifizierung nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) für die Verpflegung. Mithilfe dieser Zertifizierungen konnten die teilnehmenden Einrichtungen, Betriebe und Caterer ihren Erfolg messen und die Qualität ihres Speisenangebots nach „außen“ sichtbar machen.
Rund 60 Einrichtungen, Betriebe und Caterer aus zwölf Bio-Musterregionen
Im Rahmen des Projekts wurden verteilt auf zwei Projektrunden insgesamt knapp 60 Einrichtungen, Betriebe und Caterer aus zwölf Bio-Musterregionen begleitet. Diese kamen aus den verschiedenen Lebenswelten Education, Business und Care.
Coachings und Workshops sowie Vernetzungsveranstaltungen und Fachtagungen bereiteten die Einrichtungen, Betriebe und Caterer beispielsweise auf anstehende Zertifizierungen vor und vermittelten das nötige Wissen, um Kommunikationsstrukturen zu verbessern und Lebensmittelverluste zu verringern. Die gemeinsamen Veranstaltungen und Netzwerktreffen boten den Einrichtungen, Betrieben und Caterern die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen sowie voneinander zu lernen. Die im Projekt erlangten Erkenntnisse sollen durch Fachtage und Veranstaltungen an alle Bio-Musterregionen und darüber hinaus weitergegeben werden.
Bio-regionale Lebensmittel für die Gemeinschaftsverpflegung
Vernetzung und gute regionale Produktions-, Verarbeitungs- und Lieferstrukturen sind Voraussetzungen, um mehr bio-regionale Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zu beziehen. Bisherige Modellprojekte haben gezeigt, dass sich die Verpflegung noch nachhaltiger gestalten lässt. Eine wirkungsvolle Unterstützung beim erforderlichen Auf- und Ausbau der nötigen Strukturen in den Wertschöpfungsketten sowie die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dieser Aspekt wurde daher in einem Teilprojekt behandelt, in dem die beteiligten Bio-Musterregionen durch einen externen Berater für Wertschöpfungsketten begleitet wurden und somit Lösungsmöglichkeiten finden und initiieren konnten.
Berichte und Ergebnisse Projektrunde 1
Bio in der Gemeinschaftsverpflegung in Bio-Musterregionen
Berichte und Ergebnisse Projektrunde 2
Bio gemeinsam genießen - Regionales Bio in Kantine, Mensa & Co.
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie weiterführende Informationen zu einer gesundheitsfördernden, nachhaltigen und genussvollen Gemeinschaftsverpflegung
Einblicke in das Projekt
Die folgenden Videos veranschaulichen die Projektziele. Sie wurden im Rahmen des Projekts gedreht und laden zur Nachahmung ein.