Neues Projekt in Bio-Musterregionen:
Bio in der Gemeinschaftsverpflegung

Frau übergibt Kiste mit frischem Gemüse an eine Köchin

Gemeinsam bewusst genießen!

Neue Impulse setzt das Projekt Bio in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg gehen in dem neuen Projekt als Leuchttürme für mehr Bio-Verpflegung im Land voran. Ziel ist, die Essensqualität „Außer-Haus“ zu verbessern und gleichzeitig die Nachfrage nach mehr regionalen Bio-Lebensmitteln zu steigern. Das nutzt der heimischen Lebensmittelwirtschaft und der Umwelt. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fördert dafür in ausgewählten Bio-Musterregionen verschiedene Einrichtungen und Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung auf dem Weg hin zu mehr nachhaltigem Genuss.


Ziel des Projektes ist es, gesundheitsfördernde, nachhaltige und genussvolle Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung zu stärken. Dazu soll insbesondere der regionale Bio-Anteil in den teilnehmenden Einrichtungen und Betrieben auf mindestens 30 Prozent erhöht und gleichzeitig die Menge regionaler Lebensmittel gesteigert werden. Das soll die Nachfrage nach mehr Bio-Lebensmitteln aus Baden-Württemberg ankurbeln und einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung leisten.


Sichtbar erfolgreich!

Wichtige Meilensteine bilden die Bio-Zertifizierung und die Zertifizierung nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) für die Verpflegung. Mithilfe dieser Zertifizierungen können die teilnehmenden Einrichtungen und Betriebe ihren Erfolg messen und die Qualität ihres Speisenangebots nach „außen“ sichtbar machen.
 
Am Projekt können insgesamt sechs Bio-Musterregionen teilnehmen. In diesen Regionen werden fünf bis sieben Einrichtungen und Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung begleitet, welche die verschiedenen Lebenswelten – Education, Business und Care – repräsentieren. Coachings und Workshops sowie Vernetzungsveranstaltungen und Fachtagungen bereiten die Einrichtungen und Betriebe beispielsweise auf anstehende Zertifizierungen vor und vermitteln das nötige Wissen, um Kommunikationsstrukturen zu verbessern und Lebensmittelverluste zu verringern. Die gemeinsamen Veranstaltungen und Netzwerktreffen bieten den Einrichtungen und Betrieben die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen sowie voneinander zu lernen. Die im Projekt erlangten Erkenntnisse sollen durch Fachtage und Veranstaltungen an alle Bio-Musterregionen und darüber hinaus weitergegeben werden.
 
Vernetzung und gute regionale Produktions-, Verarbeitungs- und Lieferstrukturen sind Voraussetzungen, um mehr bio-regionale Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zu beziehen. Bisherige Modellprojekte haben gezeigt, dass sich die Verpflegung noch nachhaltiger gestalten lässt.  Eine wirkungsvolle Unterstützung beim erforderlichen Auf- und Ausbau der nötigen Strukturen in den Wertschöpfungsketten sowie die Vernetzung der Akteure, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dieser Aspekt wird daher in einem Teilprojekt behandelt, in dem die beteiligten Bio-Musterregionen durch einen externen Berater für Wertschöpfungsketten begleitet werden und somit Lösungsmöglichkeiten finden und initiieren können.

Zu den teilnehmenden Regionen:


Alle Einrichtungen und Betriebe:

hier in der Übersicht

Die Projektziele

Für eine gesundheitsfördernde, nachhaltige und genussvolle Gemeinschaftsverpflegung

Aktuelle Nachrichten zum Projekt


Weiterführende Informationen


Weiterführende Informationen zu einer gesundheitsförderlichen, nachhaltigen und genussvollen Gemeinschaftsverpflegung

 

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